Frauen Bezirksklasse – Negativtrend nicht durchbrochen

9. Februar 2020

TSV Wiernsheim – SG Weissach im Tal 32:15 (16:9)

Am vergangenen Wochenende ging es zum Auswärtsspiel nach Wiernsheim. Das Heimspiel ging nur mit einem Tor verloren. Und trotz der Niederlagen in den zurückliegenden Spielen sah man sich nicht chancenlos. Schließlich wollte man eine Reaktion zeigen. 

Der Beginn war zwar nicht wie erhofft.Wiernsheim agierte im Defensivverbund sehr offensiv, was die SGW vor Probleme stellte. Aber es lief auch bei den Gästen nicht. Hüben wie drüben technische Fehler und dadurch resultierende Ballverluste. Trotz  alle dem fielen auch Tore. Auch wenn es etwas dauerte. Bis Mitte der ersten Hälfte war es eine enge Angelegenheit. Stand es zu dem Zeitpunkt 6:5 für die Gastgeberinnen. Es boten sich im Angriff viele Möglichkeiten um den Spieß umzudrehen. Doch gerade die technischen Fehler häuften sich weiter. Unkluge Entscheidungen, schlampige Pässe und eine maue Chancenverwertung luden Wiernsheim zu Kontern ein, die sie auch zu nutzen wussten. Bis zur Pause wuchs der Rücktand auf sieben Tore an (16:9).

In die zweite Halbzeit ging man mit zwei Kreisläufern, um die offensive Abwehr vor Probleme zu stellen. Schließlich boten sich ja genug Lücken. Nur wurden diese nicht genutzt. Zu passiv agierten alle Feldspieler oder rannten sich fest. Keine zehn Minuten versuchte man diese Variante. Dann stellte man wieder um. So plätscherte das Spiel dahin. Vorne verlor man öfters den Ball als ihn aufs Tor zu werfen. Im Rückzug war man nicht vorhanden. Oft waren mehr gegnerische Spielerinnen auf dem Weg zum Weissacher Gehäuse. Und im stehenden Angriff, mussten die Gastgeberinnen nur mal das Tempo anziehen und schon war irgendwo eine riesen Lücke. 

Am Ende ging man mit 32:15 in die Kabine. Im Kampf um den Klassenerhalt ein weiterer Rückschlag, denn die Konkurrenz sammelte Punkte. Am kommenden Wochenende kommt die Mannschaft aus Ludwigsburg ins Bize. Hier muss vor allem im Angriff ein anderes Gesicht gezeigt werden, wenn es mit Punkten klappen soll. Denn auch hier wurde man im Hinspiel nur knapp geschlagen. 

Es spielten: Huraj – Berg, Götz (5/1), Huber (2), Hinterkopf, Seitter, Kugler (3/1), Schleicher, Mantler, Barth, Strecker (3/1), Reichenberger, Lang (2)

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