Frauen überrollen Ditzingen und werden Meister

14. April 2019

SG Weissach im Tal – TSF Ditzingen 32:14 (13:8)

Am vergangenen Samstag war es soweit. Nach sieben Monaten Spielbetrieb ging mit dem letzten Heimspiel die Saison zu Ende. Zu Gast war die zweite Mannschaft aus Ditzingen. Mit zwei Siegen im Gepäck und dem klaren Hinspielerfolg wollte man auch hier gewinnen und so die Meisterschaft feiern. 

Ein munterer Beginn von beiden Teams. Die SGW ging gleich mit zwei Toren in Führung. Verpasste es aber daran anzuknüpfen. Etwas zu passiv agierte man in dieser Phase. Ditzingen zu leichten Toren und blieb dran. Nach sieben Minuten stand es 3:3. Der Motor stotterte etwas, weshalb Tore eher Mangelware waren. Mit einem Doppelschlag in der elften Spielminute gelang es wieder die Fürhung zu übernehmen. Doch der Zugriff war immer noch nicht wie erwünscht. Ditzingen konnte erneut den Ausgleich erzielen. Bis zur 20. Minute war es eine enge Kiste. Man wirkte etwas gehemmt in den Aktionen. Schließlich wollte man dieses Spiel gewinnen. Aber gegen Ende der ersten Hälfte wurde es von Minute zu Minute besser. Das Tempo erhöhte sich und so gelang mit einem 4:0 – Lauf noch vor der Pause das Polster auszubauen. 13:8 hieß es nach 30 Minuten.

Die Marschroute für die zweite Halbzeit war klar. Tempo hoch halten, Chancen nutzen und in der Abwehr gemeinsam das Tor verteidigen. Wie ausgewechselt kamen die Blauweissen aus der Kabine. 

Gleich ein 7:0 – Lauf in den ersten FÜNF Minuten der zweiten Halbzeit stellten die Weichen entgültig auf Sieg, Meisterschaft. Der Express began , zur Freude des Trainers und der Zuschauer, richtig zu rollen. Bälle wurden hinten erkämpft. Schnell wurde umgeschaltet und durch Tore in der ersten und zweiten Welle weiter munter an der Führung gearbeitet. Nach 45 Minuten stand es 25:10. Es wurde munter gewechselt, um jeder Spielerin Zeit auf dem Feld zu geben. Von Ditzungen kam nicht mehr viel. Das Spiel plätscherte vor sich her. Trotz alle dem gelang es noch den Vorsprung auszubauen. Knapp eine Minute vor Schluss hielt es keinen mehr  Die ganze Halle stand und begann mit der Feierei. Um 17:06 Uhr war es volbracht. Der 32:14 Sieg war unter Dach und Fach. „Meister simmer, Meister simmer“ sangen die glücklichen Spielerinnen und Trainer. Der Start einer langen Sause. 

Es spielten: Huraj – Berg (6/2), Götz (5), Hinterkopf (1), Weller (3/2), Kugler (3), Schleicher (1/1), Mantler (1), Barth (1), Volz (1), Strecker (6/1), Lena Reichenberger, Lang (4), Nina Reichenberger 

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